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Qwirkle (2011)
2011 gibt es eine wichtige Änderung beim Spiel des Jahres: neben dem
klassischen Spiel des Jahres gibt es nun ein Kennerspiel des Jahres. Während
letztere sich an fortgeschrittene Spieler wendet, soll das Spiel des Jahres
einfachen Zugang bieten, wenig Regeln haben und auch Nichtspieler an dem
Spieltisch bringen. Ob Qwirkle jetzt auch Nichtspieler fasziniert, sei dahin
gestellt, einfache Regeln besitzt es jedenfalls und auch haptisch ist es durch
die dicken Holzscheiben sehr ansprechend.
Neu ist Qwirkle jedoch nicht
(erschien schon 2006 in den USA) und auch die Spielidee kennt man aus
unzähligen anderen Spielen.
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Firenze (2010)
Florenz im Mittelalter. Die angesehensten Fürsten lassen Türme errichten, um
ihr Prestige zur Schau zu stellen und die Spieler sind die Bauherren. Dabei
reicht es nicht, sich nur an einer Baustelle zu beteiligen, sondern gleich die
Hände an mehere Türme anzulegen. Doch auch die Mitspieler wollen sich die
wertvollen Punkte sichern und je höher hinaus umso mehr Punkte kassiert man.
Doch wehe, man kann nicht weiterbauen. Die Stadtherren lassen einen solchen
Turm sofort niederreissen und der Zwang, Karten zu kaufen kann auch
vernichtend wirken! Die Gier nach Prestige kann man heute noch gut in San
Gimignano sehen, wo viele Türme aus der kleinen romantischen Stadt
herausragen. Auch im 12.-14. Jh. gab es also schon Hochhäuser. In Florenz muss
man schon genauer schauen, doch ist die Stadt auch so schon faszinierend
genug. Zurück zum Spiel.
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K2 - Herausforderung am Lamdha Pahar (2010)
Der K2 ist zwar nur der zweithöchste Berg der Erde (8611m), aber
er gilt als der schwierigste Berg und stellt somit selbst den Mt.
Everest in den Schatten.
Viele Erstbesteigungen scheiterten und
erst am 31.7.1954 wurde er bezwungen. Seine Form ist
beeindruckend, wie eine übergroße Pyramide thront er auf der
Grenze China/Pakistan und vielen Bergsteigern wurde er auch zum
Verhängnis. Doch der Reiz des "Großen Berges", wie Lamdha
Pahar übersetzt heißt, lockt immer wieder Abenteurer an, mitunter
ein One Way Ticket....
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Flinke Fliegen (2011))
Die Sonne scheint, der Himmel erstrahlt in schönstem Blau und die
grüne Wiese lockt zu einem gemütlichen Picknick in der Natur.
Kaum hat man die Decke ausgebreitet, Getränke eingefüllt und den
Kuchen ausgepackt, da kommen SIE! Nicht eingeladen, aber gierig
wie kein anderer.
Ausgezeichnet mit einem extremen
Kurzzeitgedächtnis, dass sie schon vergessen haben, dass sie
nicht willkommen sind, bevor man seine "Weg da!" Bewegung zu
Ende gebracht hat: Fliegen. Kleine, harmlose, aber verdammt
lästige Biester, die nichts anderes wollen, wie wir auch: unser
Bestes, bzw. unseren Kuchen!
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Isla Dorada (2010)
Gestrandete Menschen, eine geheimnisvolle Insel, Schätze, Intrigen und
Mysterien - wer jetzt an die Fernsehserie LOST denkt, liegt nicht so ganz
falsch. Die Protagonisten sind Teilnehmer einer Expedition und nach einer
Bruchlandung begierig darauf, die Isla Dorada kennenzulernen.
Da es nicht ganz
ungefährlich ist (man munkelt von Bigfoots und Leviathanen), hat man
beschlossen, nur als Gruppe zu reisen. Leider erweisen sich die Forscher als
sehr dickköpfig und jeder verfolgt auch noch eigene Ziele und während der Eine
unbedingt einen Ort besuchen möchte, will der andere unter keinen Umständen
dorthin. Denn als man auf die Erde fiel, wurde man mit Flüchen belegt! Ohja.
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Kletter Retter (2011)
Dass kleine Prinzessinnen aber auch nie auf sich aufpassen können! Wieder
einmal hat ein böser Zauberer die schönste Prinzessin weit und breit entführt
und in einen hohen Turm gesperrt. Und wer darf sie wieder einmal retten?
Richtig. Mutige Ritter. Also auf geht's.
Da die Prinzessin nicht Rapunzel heisst, müssen wir einen anderen Weg auf die
Zinnen finden und klettern so Schlüssel suchend den Turm empor, dicht gefolgt
vom bösen Zauberer, der das leider nicht so toll findet und vor uns oben
ankommen möchte, um die Prinzessin zu verstecken. Der Weg nach oben ist nicht
leicht, denn jedes Stockwerk ist durch Türen versperrt. Da muss erst der
richtige Schlüssel gefunden werden, bevor man weiterziehen darf.
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LEGO Harry Potter - Hogwarts
Ach, was lieben wir die unzähligen kleinen Steine. Seit über 50 Jahren
begleiten sie uns durch unser Leben. Harry Potter ist zwar nicht ganz so alt,
aber mindestens so beliebt wie die bunten Bauklötze. Und was tun wir noch
gerne? Spielen. Voilá, wenn das nicht mal eine gesunde Mischung ist.
Bausteine+Harry Potter+Spiel=Spaß?
Um es vorweg zu nehmen. Ja! Es macht Spaß, sogar älteren Harry Potter Fans!
Weil es wieder mal kurz vor zwölf ist und die Prüfungen an Hogwarts anstehen,
machen sich die Schüler der Klassen Slytherin, Hufflepuff, Ravenclaw und
Griffindor auf, die in den Klassenräumen versteckten Gegenstände als erster zu
bergen. Klar, dass man da den Vorteil der sich immer ändernden Treppen nutzt
und schonmal durch Geheimgänge abkürzt und dem Gegner die gesuchten
Gegenstände, wenn nicht wegschnappt, dann unzugänglicher zu machen.
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Uluru - Tumult am Ayers Rock
Treffender kann ein Spiel nicht heißen. Uluru, der magische Berg in
Australiens Wüste, auch Ayers Rock genannt. Es ranken sich zahlreiche
mythische Legenden der Aborigines, der Ureinwohner Australiens, um den Berg.
Eine erzählt, dass alle Traumzeitreisen bei ihm beginnen und auch dort enden.
Und um Träume geht es auch in diesem kniffligen Hirnverwinder von Lauge
Luchau.
Die 8 Traumvögel flattern wild um den Berg umher, jeder hat einen
speziellen Wunsch, wo er landen möchte. Können Wünsche nicht erfüllt werden,
so gibts Minuspunkte. Da jeder Spieler 8 Vögel korrekt auf seiner Uluru
Spieltafel unterbringen muss, raucht schon mal der Kopf.
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Die verbotene Insel
Alles was verboten ist, reizt uns ja. Und wenn es sich dabei noch um wertvolle
Schätze handelt, macht es auch nichts mehr, dass die Schatzinsel droht,
auseinander zu brechen und wie Atlantis im Meer zu versinken. Da muss man halt
schneller sein, als das tobende Meer und geschickt seine Fähigkeiten
einsetzen. Gemeinsam werden wir´s ja wohl schaffen. Denn schliesslich sind wir
keine Anfänger mehr, wir haben schon die Krankheiten in Pandemie besiegt und
die Welt vorm Untergang gerettet, da sind die 4 Schätze doch eine Kleinigkeit.
Sollte man denken. Dann mal los. Der Helikopter lässt uns auf die Insel runter,
das Abenteuer auf der Verbotenen Insel beginnt.
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Der Pate (2010)
Das die ehrenwerte Familie gar nicht so ehrenwert ist, wissen wir alle. Doch
weckt die Mafia immer wieder unser Interesse. Sehr imposante Einblicke in die
Geschäfte der Mafia bot die Trilogie "Der Pate" mit Marlon Brando - ein
Klassiker des Film Noir, aber auch brutal und nichts für Kinder. Nun erscheint
beim Kosmos das ganz in schwarz mit goldenem Schriftzug gehaltene Spiel "Der
Pate".
Ein Spiel zum Film, für die Familie, nein, ehrlich, diesmal für die
ganze Familie, also uns... Kann das funktionieren? Ja und nein, denn obwohl
das Spiel eine Altersfreigabe ab 12 hat, sind die Filme erst ab 16 Jahren
freigegeben, nicht ohne Grund. Daher mag man bezweifeln, ob 12-jährige mit dem
Spiel was anfangen können. Die ältere Generation freut sich aber über ein paar
Gemeinsamkeiten von Film und Spiel, denn beide sind alles andere als
zimperlich. Auch auf dem Brett ist man seinen Mitspielern ausgeliefert und
versenkt so manchen unliebsamen Konkurrenten im Hudson River, kassiert
Schutzgelder, mischt im Glücksspiel-Geschäft mit und sahnt einfach Dicke ab.
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Jäger der Nacht - ein Spiel zum anbeißen!
Vampire sind "in". Haben sie uns früher das Fürchten gelehrt, so sind sie
jetzt zum knutschen. Ab in die Romanzenschublade, aber dafür sehr erfolgreich.
Werwölfe haben es da schwerer, scharfe Krallen und viele Haare sprechen nicht
für kuschelige Nächte. Und da verwundert es nicht, dass die beiden Gruppen
sich nicht wirklich riechen können.
Aus Twilight und Blade wissen wir, dass
Vampire den Tag nicht mehr fürchten und tagsüber dann doch aussehen wir Du und
Ich. Und falls nicht gerade Vollmond ist, tun die Werwölfe das auch. Dabei
tobt hinter den Kulissen ein knallharter Kampf ums überleben. Doch wer gehört
zum wem?
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Schweinebande (2010)
So'n Urlaub auf dem Bauernhof ist besonders für Kinder interessant. Und da
packt man auch gerne mal an, füttert die Kühe und Schweine, streichelt die
Ziegen, reitet auf einem Pferd und und und. Nur das frühe Aufstehen, das lässt
man besser bleiben. Aber so schön das Ganze auch ist, hinter einem Bauernhof
steckt eine Menge Arbeit und Stefan Dorra singt uns zusammen mit der
Schweinebande ein Lied davon...
Über vier Runden versuchen die Spieler durch
geschicktes Platzieren ihrer Bauern Tierplättchen zu sammeln. Besonders
wertvoll sind vier gleiche oder sechs verschiedene Tiere. Doch leider bekommt
man nicht immer das, was man braucht, denn die 25 Tierplättchen, welche auf
dem Plan liegen, sind schnell unter die Bauern gebracht. Da heißt es, in der
nächsten Runde gut aufzupassen und die richtigen Tiere zu sammeln, um seinen
Bauernhof damit zu füllen.
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Rummelplatz
Ob auf dem Bend oder am Rhein, auf so einem Rummelplatz hat man
viel Spaß, trifft Freunde, weckt sein Adrenalin auf der Achterbahn, geniesst
das Kribbeln im Bauch auf dem Piratenschiff, beeindruckt die Mädels bei Hau
den Lukas und manch einer lässt sich sogar die Zukunft voraussagen.
Dann gibts ja noch die Autoscooter, das Pferderennen und die
Geisterbahn. Und wer weiß, vielleicht zieht man sogar den Hauptgewinn an der
Losbude. So vergnüglich das ganze auch ist, umso größer ist das Loch nachher
in der Geldbörse. Nun, man könnte, um Spaß zu haben, zu einem der vielen
belanglosen Minispielsammlungen für die Wii greifen. Aber die Jahrmärkte dort
sind sehr spaßfrei.
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Schatz der Kobolde (2010)
Wutzel, Wanda, Wimmel und Wommel freuen sich koboldisch. Denn diese Nacht ist
es wieder soweit. Nur einmal in 100 Jahren wachsen im Tal der Kobolde
Kristalle. Manche sind besonders wertvoll und diese gilt es nun zu finden.
Dummerweise geben die Kobolde die Kristalle nicht so einfach her und machen
sich einen Spaß daraus, sie vor den Kindern zu verstecken. Nur wer sie
beim richtigen Namen nennt, dem geben sie sich zu erkennen und verschenken den
gesuchten Kristall. Ein gutes Gedächtnis und ein Zauberkristall helfen den
Kindern dabei, die Kobolde zu finden.
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Jerusalem
Eine der bedeutendsten Städte der Welt. Vor allem für das
Christentum. Es ist nicht verwunderlich, dass der Kirche schon früh daran
gelegen war, diese Stadt so weit entfernt vom römischen Reich, unter ihre
Kontrolle zu bekommen. Dass sie dabei nicht gerade zimperlich und geradezu
blasphemisch aus heutiger Sicht, vorgegangen ist, davon erzählen noch heute
die Kreuzzüge.
Sie dienten zu nichts anderem, als dort die westliche,
klerikale Macht zu festigen und bediente sich dabei des weltlichen. Jerusalem
spielt zwar vor diesem Hintergrund, aber bedient sich keinem kriegerischen
sondern eher politischen Ränkelspielen, welches in machen Teilen stark an El
Grande erinnert.
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Dixit
Schon die "Nominierten Liste des Spiel des Jahres" unterschied sich
stark von denen vergangener Jahre. Gleich zwei "Party"-Spiele, wenn man sie so
nennen darf, fanden sich auf der Liste wieder (Dixit und Identik), Fresko
hielt als einziges Spiel die Stange der Strategiespiele hoch, während "A la
Carte" als Familienspiel zu überzeugen wusste. Doch letztendlich machte Dixit
das Rennen.
Ein Spiel, welches 2009 Spiel des Jahres in Frankreich und Spanien
wurde und schließlich 2010 auch hier bei uns.
Was verbirgt sich hinter Dixit?
Dixit ist ein fantastisches, kommunikatives Spiel, doch muss man sich von der
Vorstellung, ein klassisches Spiel des Jahres vor sich zu haben, trennen.
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Unter schwarzer Flagge
"Unter schwarzer Flagge ist ein rasantes Spiel um Schätze, Gier und Verrat auf
hoher See". So stehts auf der Schachtel und beschreibt das Spiel von Bruno
Faidutti auch schon sehr schön. Denn "Unter Schwarzer Flagge" ist ein schnelles
Bluffspielchen mit hohem Glücksanteil, sehr schöner Aufmachung und kurzer
Spielzeit - aber nur für größere Runden.
Unter 4 Personen sollte man nicht in See stechen und die Segel hissen, da lassen wir die Kanonen besser ruhen und
suchen uns andere Gewässer. Hat man aber ein paar Freunde zu Hause, macht die
Jagd nach schweren Kähnen der Mitspieler Spaß.
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Kopf an Kopf
Pferderennspiele gibt es schon sehr lange, dennoch bleibt die Zahl
überschaubar. Das liegt vielleicht daran, dass ein Rennspiel eben ein enges
Korsett vorgibt. Entweder rennt man mit Pferden über eine Bahn und versucht
erster zu werden (ja, kann man auch mit Autos...) oder man bietet auf Pferde
eine Menge Geld und hofft, am Ende abzusahnen. Hier liegt Royal Turf von
Reiner Knizia ganz weit vorne.
Nun ist just rechtzeitig zur Chio in Aachen Kopf an Kopf erschienen. Erfindet
es das Pferderennspiel neu? Nein, sicher nicht, aber Chris Handy hat es
verstanden, bekannte Elemente sehr schön zu vermischen und tischt uns ein
Spiel auf, welches man schon zu zweit (geht so) wie mit bis zu 8 Personen
(unberechenbar) spielen kann.
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Drachenherz
Eingebettet in ein sehr schönes Fantasy-Korsett präsentiert sich das aktuelle
Kosmos Zwei-Personenspiel Drachenherz. Ein missgünstiger Zauberer ließ den
großen Drachen zu Stein erstarren und bannte das Drachenherz, welches für das
Schicksal ganzer Völker bestimmte. Diese Geschichte bietet den Auftakt zu
einem sehr fein abgestimmten Karten-Ablegespiel, in dem Helden ganz klassisch
Prinzesinnen retten oder gegen Trolle kämpfen, während die Prinzessin zwischen
schnödem Mammon (Schätze) und dem Drachenherz hin- und hergerissen ist.
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Krakenalarm - Kipp Kipp Hurra!
In der norwegischen Mythologie sind sie gefürchtet! - Riesenkraken. Sie bringen
Schiffe zum kentern und sind der Albtraum eines jeden Seemanns. Die Tentakeln
wirbelten die Schiffe umher und schwupps - war nichts mehr von ihnen zu sehen.
Und wenn nun Krakensohnemann einen auf Alleingang macht, verwundert es nicht,
dass Krakenpapa mit allen Tentakeln versucht, seinen Sohnemann unter Kontrolle
zu bringen. Dass sich da schon mal ein Schiff in den Tentakeln verheddert und
kentert, ist da nicht verwunderlich.
Krakenalarm ist eine sehr unterhaltsame Memory-Variante, da man sich merken
muss, wo welche Plättchen liegen. Im Korallenriff liegen die Tiere, die man
finden muss. Schiff bewegen, Plättchen aufdecken, Glück haben oder
weiterziehen.
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Boochie
Endlich! Der Frühling naht. Raus aus dem Haus, auf auf die Wiesen. Und den
Boochie nicht vergessen. Boochie?? Was ist das denn? Ach ja, Spiele für
draußen. Bocchia? Alt. Boule? Noch älter? Minigolf. Jaa, kennen wir. Nächster.
Nerf? Nix für Mädchen, naja, nicht für alle. Boochie? Der neueste Spaß aus dem
Hause Zoch. Boochie ist anders, immer anders und ein bisschen verrückt dazu.
Wetten? Worum geht's? Jeder Spieler erhält einen Ring, eine "Action-Uhr" und
einen Ball. Nachdem der große orangene Würfel, genannt "Boochie" geworfen
wurde, müssen die Spieler nun versuchen, ihren Ball und den Ring möglichst so
am Boochie zu plazieren, wie dieser es für die aktuelle Runde vorschreibt. So
gilt es, beide Gegenstände entweder mit dem geringsten voneinander Abstand zu
werfen, möglichst nah am Boochie ran zu kommen, den Ring möglichst weit weg
usw. Zusatzpunkte gibts dann auch noch für bestimmte Postionen des Rings oder
Balls.
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Die Werft
Die Champagnerflasche zerschellt am Rumpf. Luftballone steigen in die Luft,
begleitet von Jubelrufen gleitet der Stahlkoloss sanft ins Wasser. Die
Jungfernfahrt kann beginnen. Es ist schon ein fantastisches Erlebnis, so ein
Stapellauf. Doch der Bau eines Schiffes verlangt viel Arbeit. Die Werft
entführt uns ins Jahr 1870, als Dampfschiffe die Segelboote ablösten und die
Länder um die Macht der Seeherrschaft stritten, da man so auch die Handelswege
kontrollierte. Dabei bleibt es den Spielern überlassen, ob sie eher viele
kleine Schiffe bauen oder schwere Schlachtschiffe oder Passagierdampfer. Dabei
sollte man die zu Beginn geheim zugeteilten Aufträge der Nationen nicht aus
den Augen verlieren. Über Güterzüge werden Rohstoffe an die Fabriken geliefert,
welche Schiffsteile, Kräne, Kanonen, Schornsteine, Segel und vieles mehr
produzieren. Diese Ausrüstung kann man später am Markt kaufen.
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Undercover in Europa
Von Ravensburg aus haben wir zuerst Deutschland, dann Europa und zuletzt die
ganze Welt bereist, haben Sehenswürdigkeiten besucht und interessantes über
Land und Städte erfahren. Nun ist es an der Zeit, unser gesammeltes Wissen auf
die Probe zu stellen. Undercover in Europa gibt uns dazu die Möglichkeit.
Abwechselnd tauchen die Spieler in ein bestimmtes Land unter. Zu Beginn jeder
Runde werden 16 Länderkarten verteilt und um eine Europa Karte ausgelegt.
Während sich der friedlich abgetauchte nun in der Sonne wälzt oder in dicker
Jacke bibbert, müssen die anderen Spieler erraten, in welchem Land er sich
aufhält. Dazu werden Fragekarten vorgelesen und nach jeder Karte geben die
Spieler einen Tipp ab. Richtig gesetzte Tippsteine bringen Punkte, egal ob man
gefunden wurde oder nicht. Danach beginnt eine neue Runde.
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Vampire der Nacht
Nach "Die Nacht der Magier" erschien diesen Herbst das zweite Dunkelspiel aus
dem Drei Magier Verlag. Nachdem der Vampirjäger Knobelzobel seinen Sack
stinkender Knoblauchzehen über die Ruinen von Graf Leo Langzahn geleert hat,
gilt es, diese mit Hilfe der kleinen Fledermaus schnell aus der Burg zu
räumen. Denn die Nasen der in den Katakomben schlafenden Vampirkinder sind sehr
empfindlich. Also los, es gibt genug zu tun. Geschlafen wird eh am Tag.
Drei Magier hat wieder einmal ein wunderschönes (3D Aufbau der Ruine)
Brettspiel geschaffen, welches durch die fluoriszierenden Elemente
(Knoblauchzehen, Graf und Fledermaus) gerade in der kalten, dunklen Jahreszeit
den Kleinen viel Spaß bereitet.
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Küchenlatein
Vor 20 Jahren erfand ein Gourmet der Spieleszene im Alleingang ein Gericht,
welches abertausende Spieler in Verzückung versetze: Karl Heinz Schmiel
stellte sein "A la Carte" vor, im Eigenverlag herausgegeben mit kleinen Herden,
Pfannen aus der Puppenstube, Büroklammern und Plastikfläschchen für die
Zutaten. Dabei galt es, ziemlich abgedrehte Gerichte in der Pfanne zu zaubern,
die Hitze zu beachten und natürlich der Sternekoch schlechthin zu werden.
Das war 1989. Fast eine Generation später taucht "A la carte" wieder auf, in
einer Zeit, wo Kochduelle und Promi Dinner en masse Sendezeit verschlingen und
die wenigsten wirklich gut oder innovativ sind. Ein genialer Schachzug also?
Ja! Denn auch in 2009 kann das Spielprinzip von "A la Carte" noch voll
überzeugen, sodass man an den Regeln kaum was ändern musste. Überarbeitet
wurde aber das Material, welches nun Herde mit Drehknöpfen bietet statt
Büroklammern.
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Nicht Lustig - Labor Chaos
Joscha Sauer ist Cartoonist aus Leidenschaft. Sein "Nicht Lustig" Projekt,
welches im Internet startete und zu Beginn jeden Tag einen nicht lustigen
Cartoon bot, fand sehr schnell viele Anhänger, aber auch Kritiker. Zugegeben,
die Cartoons sind zwar nicht nicht lustig, aber doch manchmal böse, aber immer
mit einem Augenzwinkern versehen (z.B. Killeroboter im Kindergarten). Meine
Favoriten sind die Lemminge, diese lustigen kelinen Gestalten, die sich...
verzeihung, in Labor Chaos gibt es keine Lemminge, nur durchgeknallte
Professoren, Dinos und Roboter bzw. Automaten.
Das Ziel des Spiels ist einfach, erst recht nicht neu: wer es als erster
schafft, alle seine Karten loszuwerden, gewinnt.
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Havana
Havana ist die Hauptstadt von Kuba, gegründet 1515, war aufgrund ihres
Reichtums oft Angriffen von Piraten ausgesetzt, bevor sie 1607 endlich zur am
stärksten befestigten Stadt Südamerikas wurde. Sieht man die Schachtel des
Spiels im Regal, so fühlt man sich zuerst an Cuba erinnert, welches 2007,
ebenfalls von eggertspiele veröffentlicht wurde und viele Freunde fand. Dazu
trägt nicht nur die fantastische Grafik von Michael Menzel bei, sondern auch
die enorme Spieltiefe, die Cuba bietet. Havana sieht aus wie ein kleiner
Bruder Cubas. Handelt es sich ja auch "nur" um eine Stadt auf einer Insel. Auf
Kuba leben über 11.000.000 Menschen, in Havana ca. 2.2 Millionen. Aber nicht
nur demographisch ist Havana leichter zu erfassen, sondern auch spielerisch.
Künstlerisch ist es wieder ein Menzelscher Traum, aber auch spielerisch kann
Havana überzeugen. Der Autor heißt Reinhard Staupe und was er uns hier
vorsetzt, ist ein äußerst zugängliches, schnelles Familienspiel mit taktischen
Finessen.
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Land in Sicht
Leben wie Gott - das kann man (angeblich) in Frankreich, wie im Paradies in
der Südsee. Weiße Strände, Palmen, blaues Meer, blauer Himmel und Sonne, Sonne,
Sonne, die man sich auf den Pelz brennen lassen kann. Aber manchmal reicht das
nicht aus, um sich wie im Paradies zu fühlen und so lässt der König von Tonga
ein rauschendes Fest bereiten, welches den weitgereisten Gästen (wohlbetuchten
Touristen) die erlesensten Kostbarkeiten des Inselreiches vor Augen führen
soll. Da der König aber alle Hände voll zu tun hat, schickt er seine besten
Seefahrer durch den Pazifik, um auf den kleinen Inseln das zu finden, was der
Tourist, Verzeihung, Gast begehrt - Perlen, Schätze, süße Früchte und
exotische Tiere.
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Bobby Sitter
Ein Hund, ein Wolf, hunderte Schafe. Ungerecht? Vielleicht, für den Wolf. Und
dieser weiss, sich zu verstecken, verkleiden, zu imitieren, illusionieren.
Denn wenn das saftige Abendessen schon so zahlreich auf wolligen Weiden, nein,
umgekehrt, wollige Schafe, saftige Weiden und ein leerer Magen. Wenn nur
dieser blöde Köter nicht wär, der wie ein Oberhaupt über seine Schafe wacht.
Nun gab es schon viele Schafspiele, meist legte man Gehege und versuchte den
Wolf aus diesen fern zu halten. Immer hat er das Nachsehen, so dass er
eigentlich eine zu bemitleidende Kreatur ist, die so gar nichts gemein hat mit
dem bösen Wolf aus dem Märchen. Nun ja, höchstens den immerwährenden Hunger.
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Finca
Hach, Sommer, Sonne, Strand und Meer. Kühles Nass vor den Augen, eine sanfte
Brise umschmeichelt den Körper und die Veranda unserer Finca wirft einen
angenehmen Schatten auf uns. Wir reisen ein wenig in die Zeit zurück. Wir
befinden uns auf Mallorca, den Ballermann gibt's noch nicht, wohl aber schon
Sangria, die aber noch nicht aus Eimern getrunken wurde. Und eine Finca ist
keine Luxusvilla für Urlauber, sondern ein Bauernhaus oder eine Hütte,
welche auf einem landwirtschaftlichen Grundstück (span. finca) steht. Der
Duft von Orangen, Zitronen und Oliven dringt in unsere Nase. Da, ein Hauch
Kakao und ein Buquet von Trauben. Klarer Fall, hier will man bleiben. Aber
für Urlaub ist keine Zeit, denn die Ernte steht bevor. Unser Windrad
knirscht im Wind, es ist Zeit die Karren zu beladen und die Früchte auf die
Märkte Mallorcas zu bringen.
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Chromino
Nein, nicht Domino. Chromino heißt die Neuheit von Asmodee. Doch ist es
offensichtlich, dass Chrominos Urahn eben jenes Domino sein dürfte. Domino,
ein Spiel, dessen Wurzeln irgendwo in der Vergangenheit liegen. Der Ursprung
ist unbekannt, man kann also nur vermuten. Manche gehen davon aus, dass
Domino aus China stammt und Marco Polo seinerzeit die beliebten Spielsteine
nach Europa brachte. Bewiesen ist dies jedoch nicht. Im Laufe der Zeit haben
sich immer neue Regeln und Regelvarianten zu Domino entwickelt, der
Grundgedanke ist aber immer gleich. Man legt passende Steine aneinander an,
bis jemand alle seine Steine losgeworden ist und sich Sieger nennen darf.
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Das magische Labyrinth
Labyrinthe gibt es schon seit undenkbaren Zeiten, ob als mystische Symbole in
Stein geritzt oder großflächig angelegt als Grabstätten oder Minos' Labyrinth
auf Kreta, in dem Theseus den Minotaurus besiegte. Auch spielerisch gibt es
unzählige Labyrinte, deren Wege sich oft ändern (Das verrückte Labyrinth) oder
durch Setzen von Mauern entstehen (Quoridor).
"Das magische Labyrinth" zählt
zu den letztgenannten, denn hier baut man zuerst durch Setzen von Holzmauern
ein Labyrinth auf. Deckt es zu und dreht das Spiel mehrmals um die eigene
Achse. Jedes Kind erhält einen Magierlehrling und versucht nun 5 magische
Symbole zu sammeln.
...mehr
Dice Town - High Noon auf dem Spieltisch
Das Poker Fieber ist seit Jahren in aller Munde. Klar, das Prinzip ist einfach,
der Nervenkitzel unerträglich und der Erfolg ungebrochen. Was liegt dann
näher, wenn man Poker Elemente ins Spiel mit einbringt? Das muss dann doch
erfolgreich sein, oder?
Viele Verlage haben es schon versucht, viele sind
gescheitert. Doch nun schickt sich ein französischer Verlag an, Poker
unterhaltsam, mit einer Prise Spaß gewürzt, mit einem Spielbrett und
Siegpunkten zu kombinieren.
...mehr
Fits
Tetris ist ein Computerspiel, bei dem man nacheinander
einzeln von oben herunterfallende, stets aus vier Quadraten zusammengesetzte
Formen in einem rechteckigen Spielfeld in 90-Grad-Radien so drehen und
platzieren muss, dass sie am unteren Rand horizontale, möglichst lückenlose
Reihen bilden. Erfunden wurde es vom Russen Alexei Paschitnow 1985.
Viele
Versuche, Tetris als Brettspiel umzusetzen, schlugen fehl. Dennoch erfreuten
sich Pentominos-Spiele weiterhin grosser Beliebtheit und der Reiz, Tetris
zumindest annähernd umzusetzen, war weiterhin hoch. 24 Jahre später hat es
endlich einer geschafft.
...mehr
Monuments
Nichts ist vergänglicher als der Mensch selbst, doch manchmal schafft es die
Menschheit, sich Denkmäler zu setzen. Monumente, welche die Ewigkeit
überdauern sollen. Manche Bauwerke scheinen tatsächlich der Zeit zu trotzen,
allen voran die Pyramiden von Gizeh. Andere hingegen gingen nach nur wenigen
Jahren unter, wie der Koloss von Rhodos. Mancherorts finden sich noch Ruinen,
die die einstige Größe erahnen lassen, wie die Akropolis. Eines haben diese
Bauwerke aber gemein: Sie sind Weltwunder der Antike und lassen die Phantasien
lebendig werden, in Bildern, Texten und ja, auch Spielen.
...mehr
Kakerlakensuppe
Wir haben schon mit Ihnen gepokert, sie haben uns den Salat verdorben und nun
spucken sie uns in die Suppe: Die Kakerlaken! Sie sind zurück, verrückter als
je zuvor. Vorhang auf für die nächste Epsiode, der Kakerlakensuppe!
Das Spielprinzip ist dem des Salates sehr ähnlich. Die Karten werden unter
allen Spielern aufgeteilt und Sieger ist derjenige, der zuerst seine Karten
losgeworden ist.
Spielspaß hoch drei! Aber das ist noch nicht alles, denn die Suppe ist zu 100%
kompatibel mit dem Salat und so kann man beide Spiele auch mischen. Entweder
man tauscht Gemüse aus oder mischt sogar beide Spiele zusammen. Das Tohuwabohu
am Tisch mag man sich dann kaum noch vorstellen, das muss man erleben. Wie die
Suppe auch? Also, seien Sie kein Suppenkaspar, sondern geniessen Sie die neue
Episode der Kakerlaken. Oder machen sie gleich ein Menu daraus!
...mehr
Wer war's
Cluedo erfreut sich seit unzähligen Jahren ungebrochener Beliebteit. Dies ist
vor allem dem thematischen Hintergrund zu verdanken und der Tatsache, dass
Cluedo sich mit jedem Spiel anders spielt.
Als Familienspiel etabliert, ist es
für die Kleinen ein wenig zu lang. Reiner Knizia hat die Lösung: "Wer war's",
ein Detektivspiel für die Kids ab 6. Im Schloß ist der Teufel los,
irgend jemand hat den Ring stibitzt, klar ein kleiner Scherz, aber dennoch
unhöflich. So machen sich die Kinder am Hofe auf die Suche nach dem Dieb und
durchstöbern das Schloss von oben bis unten und entdecken dabei das ein oder
andere Geheimnis.
...mehr
Zack & Pack - Von einem, der auszog, umzuziehen!
Jeder, der schon einmal umgezogen ist, kennt das Problem. Haufenweise Kisten
und Kartons. Und dann muss das ganze Zeug von hier nach dort gebracht werden.
Möglichst schnell und mit wenig Aufwand. Also - Lieferwagen bestellt, gepackt,
voll. Aber da sind noch Kartons, die mit wollen. Also, nochmal von vorne.
Kisten raus, Kartons rein, wohin mit der sperrigen Lampe. Kartons raus, Lampe
rein. Geflucht. Passt nicht. Also doch zweimal fahren. Der Nerven wegen. Oder
gibt’s vielleicht eine Anleitung, wie man effektiv packt? Nicht ganz, aber
Zack & Pack trifft den Nagel spielerisch auf den Kopf. Denn hier geht es um
nichts anderes, als effektiv LKWs zu beladen und keine Punkte zu verlieren.
...mehr
Carcassonne - Mayflower
Hintergrund dieses Carcassonne-Spiels
ist die Gründung Neu-Englands durch britische Pilgerväter, welche am
21.11.1620 Cap Cod in Amerika erreichten und an Land gingen. Von hier zogen
sie nach Westen, gründeten Siedlungen, später Städte, und das alles, weil an
Bord der Mayflower das Bier ausgegangen war (Quelle:wikipedia). Liest man sich
die Regel durch, unterscheidet sich die Mayflower eigentlich nicht von den
anderen Carcassonne-Spielen. Aus Mönchen wurden Farmer, aus Rittern Sherrifs,
aus Bauern Trapper und Wegelagerer heißen nun Banditen. Statt Wirtshäuser gibt
es nun Handelsposten am Wegesrand. Aus Jäger und Sammler wurde Tiersymbole
übernommen, welche den Trappern zusätzliche Punkte bescheren.
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Bereit für die Steinzeit?
Was haben Carcassonne, Säulen der Erde, Caylus, Agricola, der Sechs Städte
Bund und geschätze 1357 weitere Spiele gemeinsam? Richtig! Sie alle sind
historisch im Mittelalter angesiedelt. Die Moderne überzeugt eher durch
Horror- und Kriegsspiele, die Antike wird erobert, aber das kanns doch nicht
gewesen sein?
Mitnichten. Vor den Römern gabs nämlich auch schon was. Und
davor ebenso. Unternehmen wir eine Reise 15.000 Jahre in die Vergangenheit.
Dort befand sich die Menschheit noch in ihrem längsten Zeitabschnitt, in der
Steinzeit. Sie begann vor über 2.000.000!!! Jahren und endete vermutlich um
8.000 v.Chr. Ein enormer Zeitraum, über den es im Vergleich verschwindend
wenig Spiele gibt. Doch das Jahr 2008 soll dies ändern. Nicht nur Roland
Emmerichs Film 10.000 BC ist ein wahrer Blockbuster, auch das Spieleregal darf
sich mit Steinzeitspielen schmücken. Wenn auch verhalten. Das herausragendste
ist sicherlich Stone Age von Michael Tummelhofer (Synonym!).
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Suleika - ein spielerisches Märchen
Spiele in der Welt von 1001 Nacht sind leider sehr selten, dabei lädt dieses
Thema doch geradezu ein, in ein spielerisches Gewandt gekleidet zu werden.
Suleika, im Original Marrakesh (Gigamic) entführt die Spieler auf einen
orientalischen Basar. Aber es ist nicht ein x-beliebiger Basar, sondern der
Basar der fliegenden Teppiche. Dort erwarten wir die Ankunft des Wesir Omars.
Ihm gilt es, die wertvollsten Teppiche zu Füßen zu legen, um reich belohnt zu
werden und am Ende mit der bezaubernden Suleika auf einem fliegenden Teppich
eine wundervolle Reise zu starten. Ganz so einfach ist dies nicht, denn
Reichtum und Schönheit berauschen die Sinne und so will jeder der Beste sein.
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Rattlesnake
Viele Menschen haben Angst vor Ihnen. Sogar Indiana Jones kann sie nicht
leiden. Wie sich sich winden, wie sie zischeln. Gut, manche sind ja auch
giftig, andere eher harmlos. Leiden können sie aber nur wenige: Schlangen!
Klar, wenn ein Spiel Rattlesnake heißt, muss es sich ja auch um ein Spiel mit
Schlangen handeln. Um genauer zu sein, handelt es sich um Klapperschlangen.
Aber keine Angst, Rattlesnake ist nicht giftig, aber die ins Spiel gebrachten
Schlangen nehmen schnell ein Eigenleben an. Wer es schafft, seine Schlangen
zuerst auf dem Spielplan abzulegen, gewinnt.
Ein Würfel bestimmt, wo die Schlange abgelegt werden muss. Klingt einfach,
wenn die ganze Sache nicht einen Haken hätte.
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Keltische Spielerei
Reiner Knizia ist in der Spielszene kein Unbekannter Name. Im Gegenteil, er
ist einer der eifrigsten Autoren und hat annähernd 1000 Spiele veröffentlicht.
Unter ihnen viele moderne Klassiker, allen voran "Einfach Genial" (2004),
welches es im gleichen Jahr auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres
geschafft hat. Dieser Titel ist Reiner Knizia bisher jedoch verwehrt
geblieben. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr, denn auch Keltis ist eher
abstrakt und wird als heißer Kandidat für das Spiel des Jahres gehandelt.
So
ganz neu ist die Idee zu Keltis jedoch nicht. Vor fast 10 Jahren, 1999,
erschien in der berühmten Zweier-Reihe von Kosmos "Lost Cities", welches sich
noch heute starker Beliebtheit erfreut.
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Französischer Visionär - Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
Was hat dieser Mann nicht alles erlebt. Er ist zum Mond
geflogen, in 80 Tagen um die Welt gereist, 20.000 Meilen unter dem Meer
gewesen und zum Mittelpunkt der Erde vorgedrungen.
Von wem die Rede ist? Von
Jules Verne. Geboren 1828 und gestorben 1905. Der Franzose gilt als Erfinder
des Science-Fiction Romans und seine Romane sind legendär. Wenn man bedenkt,
mit wieviel Phantasie er 1864 zum Erdmittelpunkt vorgedrungen ist oder 1865
den Mond erreichte (erst 1969 landeten die ersten Menschen tatsächlich auf dem
Mond).
Der Kosmos-Verlag, in letzter Zeit sehr aktiv in Bezug auf
Literatur-verbundene Spiele (Tintenherz, Säulen der Erde, Herr der Diebe etc.)
veröffentlichte just sein zweites, auf Jules Vernes Romanen basiertes Spiel.
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Dicke Luft in der Gruft
Wenn Vampire eins nicht mögen, dann ist es Sonnenlicht. Sobald die ersten
Strahlen den Horizont in wohlig warmes Licht tauchen, haben sie nur eins im
Sinn: Nichts wir weg. Zurück in die kalte, dunkle Gruft. Im Grunde haben
sie ja recht - so ein Sonnenbrand ist ja auch alles andere als nett. Doch die
Vampire sind wählerisch - sie begnügen sich nicht mit einer
beliebigen Gruft, nein, jeder hat so seine Lieblingsfarbe und in eben jener
muss auch die Gruft gestrichen sein. Und selbst, wenn man endlich fündig
geworden ist, ist man seines Lebens nicht wirklich sicher. Neben
Sonnenlicht mögen Vampire nämlich noch eines so gar nicht:
Knoblauch. Ok, wir können diese Dinger auch nicht immer riechen, aber
für uns sind sie immerhin noch gesund. Vampire bekommen jedoch arge
Bauchschmerzen.
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Mitbringspiele: Siedler von Catan, Ubongo und Einfach Genial
Jetzt gibt es einen neuen Ableger
der berühmten Catan - Reihe, in einer kleinen, aber feinen Schachtel: Das Würfelspiel.
Scheinbar gab es auf Catan Kniffel-Liebhaber, sonst würde sich dieses Spiel
nur schwer erklären lassen. Auch hier werden Straßen gebaut und auch hier
benötigt man dazu Würfel.
Ubongo ist ein Phänomen. Kaum ein Spiel fesselt ganze Familien stundenlang am
Tisch. Da rauchen die Köpfe, da wird geflucht, gezweifelt und doch lässt man
nicht eher los, bis das Rätsel gelöst wurde. Nein, ich spreche nicht von
"Sudoku", bei Ubongo handelt es sich eher um das berühmte Pentaminos-Phänomen.
Die Mischung aus Domino und Hexagon bot taktische Unterhaltung, einen
angenehmen Ärger-Faktor, optisch schlichte, aber moderne und ansprechende
Grafik, alles auf sehr hohem Niveau. Gerade der Abrechnungsmechanismus (der
Spieler mit den meisten Punkten in der schwächsten Farbe gewinnt) bot
Abwechslung zur "meisten Punkte gewinnt"-Siegbedingung.
"Einfach Genial" in der kleinen Packung bietet ein interessantes, abwechsungreiches Spiel, welches für 6 Euro
uneingeschränkt empfohlen werden kann. Klein aber fein!
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Thurn und Taxis
Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der es keine Handys gibt, keine
e-mails, ja vielleicht nicht mal ein Telefon? Gut, ohne das gute alte Telefon
kann mittlerweile jeder leben, ohne e-mails kommen auch noch einige aus, aber
ohne Handy? Das ist unvorstellbar. Versetzen wir uns nun ins 17. Jahrhundert
zurück und stellen uns vor, wie es ohne Handys, Telefon und e-mails ausgesehen
hat. Damals wurden noch Briefe geschrieben, so mit Stift auf Papier, manche
parfümiert, andere versiegelt, ganz ohne Viren, Spams und Würmer (naja,
letztere wollen wir mal nicht ganz ausschließen). Transportiert wurden sie von
Reitern und Kutschen, tagelang, wochenlang, ja manchmal sogar monatelang.
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Darjeeling - Teepflückerinnen "auf Achse"
Manche mögen`s heiß; die einen Kaffee, die anderen Tee. Spiele zu beiden
Themen gibt es wenige. Immerhin kann man seit 2006 Kaffee anbauen und ernten
(Guatemala Café, Eggertspiele), aber bei Tee sah man bislang schwarz. Nun gibt
es den Zucker für den Tee und aus schwarz wird grün.
In einer
überdimensionalen grünen Schachtel nämlich verbirgt sich ein unterhaltsames,
kurzweiliges Tee-Sammelspiel. Zu Beginn wählen die Spieler eine Art Szenario,
sprich, in welchem Land Tee geerntet werden soll (ja, die Engländer trinken
zwar gerne Tee, nein, Sammeln kann man ihn dort nicht).
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TKKG - Das Phantom der Nacht
TKKG - Ein Kürzel, das nicht nur Kinder kennen, sondern auch vielen
Erwachsenen in Erinnerung geblieben ist. Tarzan, der athletische Frauenschwarm
und heute Tim heisst, Karl, das Computerhirn (immer "Up to Date"), Klösschen,
der so heisst, weil er so aussieht und nun ja, nicht nur Berge Klösse mag und
zuletzt Gaby, die Pfote, obwohl Pfoten eher zu ihrem Hündchen gehören, dem
kleinen Oskar. Gemeinsam haben sie schon so manchen Verbrecher in die Hände
von Gabys Vater, Komissar Glockner gespielt. Über 150 Folgen gibt es, auf MC
und CD, in Buchform und auch schon einen Kinofilm.
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Die Katze im Sack
Ärgern wir uns doch lieber
spielerisch, wobei das Spiel sicherlich nicht der Grund sein wird, sondern die
lieben Mitspieler. Jeder hat einen Satz Handkarten, von denen er eine verdeckt
ablegt. Mit den verbliebenen 9 Karten beginnt nun Runde für Runde ein Bietspiel,
wobei es sich hierbei wirklich um die Katze im Sack handelt. Reihum legt jeder
Spieler eine Karte verdeckt in die Mitte. Danach beginnt die Versteigerung und
die erste Karte wird umgedreht. Danach gibt nun jeder ein Gebot ab. Dies geht
solange, bis einer passt. Dieser erhält nun etwas Geld als Trostpflaster und
die nächste Karte wird aufgedeckt. So offenbart sich (Biet-)Runde für (Biet-)
Runde eine neue Karte. Wer am Ende das Höchstgebot hat, erhält alle Karten.
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Palastgeflüster
Im Palast ist die Hölle los. Die Diener des Königs und Hüter des Reiches
spielen verrückt. Da macht die Zofe mit dem Hofnarren rum, der Schatzmeister
sucht verlorene Münzen und der Zauberer bringt den Hofmarschall um den
Verstand. Und da ist es kein Wunder, dass dem König die Nerven durchgehen und
er mal ein ernstes Wort mit den Seinen reden muss. So ernst wird es dann aber
doch nicht, denn Palastgeflüster ist ein heiteres Ärgerspielchen, bei dem
meistens einer verliert und die anderen gewinnen. Aber nicht lange. In der
nächsten Runde sieht das wieder ganz anders aus.
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Blokus - Ein Spiel, das "aus dem Rahmen fällt"
1985 - ein Spiel verändert die Welt. Nein, dabei handelt es sich nicht um ein
Brettspiel, sondern um ein Computerspiel, welches Jahre später auf dem Gameboy
(ja, dieses viereckige, gelbschwarze Etwas mit schwarz-weiß Grafik!) zu
Rekordumsätzen für den Handheld führte: Tetris. Erfunden eben im Jahr 1985 von
dem Russen Alexei Paschitnow. Grundlage war das klassische Pentamino.
1990 - Fünf Jahre später, diesmal nicht in Russland, sondern in Frankreich: Der
Franzose Bernard Tavitian erfindet Blokus und auch hier dauert es ein paar
Jahre, ehe Blokus sich auf dem Markt durchsetzen kann und immensen Erfolg
feiert.
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Ein Verflixxtes Spiel
Das beliebteste und vor allem bekannteste Spiel hört auf den Namen "Mensch
ärgere Dich nicht". Kaum einer, der sich eben nicht geärgert hat, wenn sein
Pöppel kurz vor dem Ziel aufs B-Feld wandern musste. Einfache Regeln, zeitloses
Spielprinzip. Das muss doch auch heute noch gehen. Ob Verflixxt nun genauso
beliebt wird wie "Mensch ärgere Dich nicht", muss jeder selbst entscheiden. Ein
gelungenes Familienspiel ist es aber allemal.
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Jenseits von Theben - Antiker Buddelspaß
Antike Schätze reizen nicht nur
Archäologen, wer hat als Kind nicht gern im Sand verbuddelte Sachen wieder
ausgegraben? Bei "Jenseits von Theben" schlüpfen die Spieler in die Rolle eines
Archäologen. Ziel des Spiels ist es, innerhalb einer bestimmten Zeit, möglichst
wertvolle Fundstücke zusammengertagen zu haben. Sobald man das Spiel vor sich
aufbaut, fällt einem die stimmungsvolle Aufmachung von Theben ins Auge. Der
Spielplan, auf dem man von Ort zu Ort reist, die Karten, welche Wissen und Boni
bringen, die Säckchen, in den man nach verborgenen Schätzen wühlt und ein
Chronokel, eine Art Zeitscheibe, die bei Ausgrabungen von Nutzen ist.
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Ein Spiel zum "Knutschen" - Zooloretto
Ein Zoo ist faszinierend. Und am meisten faszinieren sicherlich die Tierbabys. Die
sind zum Knuddeln süß, weil sie so drollig und unbeholfen sind. Ein Zoo hat
Gehege für die Tiere und Verkaufsstände, an denen man Eis und natürlich all die
Knuts und Löwen kaufen kann. Das alles will geplant sein. Welches Tier lege ich
in welches Gehege? Wie kann ich für den drolligen Nachwuchs sorgen? Wie halte
ich die Besucher in meinem Park, sprich: wo baue ich die Verkaufsstände hin?
Wer an der Reihe ist, darf sich zwischen verschiedenen Aktionen entscheiden.
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Can't Stop
Wer sagt,
dass Würfelspiele total langweilig und glücksabhängig seien
müssen? Can't Stop beweist das Gegenteil. Jeder Wurf erhöht die
Spannung. Wie setze ich den Wurf am Besten ein? Wo kann ich Punkte gewinnen?
Oder soll ich doch meinen Gegner blockieren? Doch wer zu viel riskiert, findet
sich schnell auf dem Boden der Tatsachen wieder. Can't Stop vereinigt einfache
Regeln, Spannung und Schadenfreude in einem wunderbar kurzweiligem
Familienspiel.
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