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Uraufführung: VaterMutterKindM/F
Schauspiel von Holger Schober
In der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein. Aber
man hat keine Wahl. Oder doch? Was, wenn man sich die Familie, die man
sich immer gewünscht hat, selbst aussucht? Zwei Kinder drehen den Spieß
um, bestimmen die Regeln selbst, spielen die heile Welt einer
glücklichen Familie. Ein gefährliches Experiment, was ein
unerreichbares Ideal zum Ziel hat - und tödliche Gefahren mit sich
bringt …
"Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben" (Karl Kraus).
Dieser Satz könnte auch über dem Stück von Holger Schober stehen, in dem
das Projekt "Familie" auf die Probe gestellt wird. Vier Figuren
formieren sich zur klassischen bürgerlichen Kleinfamilie und spielen
heile Welt.
Was schweißt diese Figuren zusammen, sind sie wirklich
miteinander verwandt und was macht Familie überhaupt aus? "Eltern" und
"Kinder" kämpfen um Zuneigung, ergehen sich in der Sehnsucht nach
familiärer Geborgenheit und ringen um Abgrenzung. Nach und nach wird
deutlich, dass hier ein Experiment stattfindet, das ein unerreichbares
Ideal zum Ziel hat - und tödliche Gefahren birgt.
Die Situationen in VATERMUTTERKIND sind uns vertraut und erscheinen
doch seltsam verfremdet. Als Versuchsanordnungen erlauben sie den
distanzierten Blick auf die innerfamiliäre Dynamik und transportieren
trotzdem die emotionale Kraft die jeder Familienmensch kennen muss.
Premiere Do 11.03., 20.00 Uhr
Aufführungen 13./19./26.März., 01./10./24./30. April, 20.00 Uhr im
Mörgens
Inszenierung: Marc Lippuner
Raum: Lucia Becker
Kostüme: Dominique Muszynski
Dramaturgie: Caroline Schlockwerder
Mit Robert Seiler, Thomas Hamm, Stefanie Dischinger, Franziska
Lehmann.
... Theater Aachen
